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FÄLLE / INCIDENCES von Michela Flück und Mischa Hedinger feiert seine Weltpremiere an den 26. Internationalen Kurzfilmtagen Winterthur.

 

Synopsis:

Einem namenlosen Mann (Felix Utting) gelingt es nicht mehr weiter als sechs zu zählen. Eine Folge von tragisch-komischen Momenten und merkwürdigen Begegnungen nimmt ihren Lauf. Entgleitet ihm die Welt? Frei adaptiert nach dem Hauptwerk des Avantgarde-Dichters Daniil Charms (1905-1942) erzählt „Fälle" von der Suche nach Halt und Solidarität in einer streng geregelten Welt. Der Film übersetzt die absurde Poesie von Charms in gegenwärtige, mehrdeutige Bilder. Hinter dem Humor verbirgt sich die Verzweiflung über die Zerstörung des Menschlichen, wie sie Charms in der Sowjetunion selbst erlebte.



 

 

Kurzportrait

 

Felix Utting, geboren 1988 in Landshut/Bayern, ist ein deutscher Schauspieler, Sprecher, Synchronsprecher und Performer.

 

Nach dem Abitur und dem Zivildienst mit Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung begann er ein Studium der Theaterwissenschaft, Philosophie und Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

 

Seit 2010 absolvierte er seine Schauspielausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste, die er 2015 mit dem Master of Arts abschloss. In dieser Zeit arbeitete er mit den Regisseur*Innen Karoline Kunz, Daniela Kranz, Hartmut Wickert, Stephan Müller und Tobias Herzberg. Während des Studiums hielt er sich für ein internationales Kreativkollaborationsprogramm an der NYU/TISCH in New York und Florenz auf.

 

Erste Engagements führten Ihn als Osvald in Ibsens "Gespenster" an das Theater St. Gallen und in "Ulrike Maria Stuart" von Elfride Jelinek an die Münchner Kammerspiele.

 

Seit 2016 lebt er freischaffend in Berlin und arbeitetet sowohl im Bereich Film/Fernsehen, Synchron (Zusammenarbeiten u.a. bei Arena Synchron mit Oliver Feld, z.B. für "Pose" auf Netflix) und auf der Bühne, u.a mit Franz-Xaver Mayr, Isabella Sedlak und Philippe Besson. Infolgedessen gastierte er mit Produktionen beim Körber-Studio am Thalia Thetater Hamburg, Maxim Gorki Theater Berlin, sowie beim YOURChance-Festival in Moskau. Er war in einer Arbeit von Viktor Tjernfeld als "the real Claas Relotius" in Kopenhagen und Stockholm zu sehen und spielte zuletzt im Rahmen des BAM!-Festivals in "Une Mystification - Les satyrs sont morts" von Glen Sheppard an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin.

 

Als Tänzer und Performer ergaben sich künstlerische Zusammenarbeiten wiederholt mit der Choreographin und Theatermacherin Leonie Graf, zudem mit dem Musiker und Künstler Thomas Kuratli „Pyrit“ und dem bildenden Künstler Jean-Pascal Flavien.

 

Im Film drehte er bereits mit den Regisseur*Innen Rick Ostermann, Wladyslaw Pasikowski und Juno Meinecke.

Als Protagonist spielt er den namenlosen Mann im 2022 erschienenen Experimentalkurzspielfilm "Fälle  / Incidences" (Weltpremiere: Internationale Kurzfilmtage Winterthur) von der Bühnenbildnerin Michela Flück und dem Regisseur Mischa Hedinger (African Mirror Berlinale 2019).

 

Ausserdem ist er Förderpreisträger "Schauspiel" der Armin-Ziegler-Stiftung Zürich.

 

Felix Utting studiert den Master "Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation" an der Universität der Künste Berlin, sowie seit September 2022 "Communication" an der Sorbonne Nouvelle Paris und arbeitet darüber hinaus mit Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung.